Oberstufe und so.

Mal überlegen. Man geht als Gymnasiast 12 Jahre zur Schule. Vier davon sollen pädagogisch wertvoll sein. Sollen, weil es bei den meisten wohl nicht so ganz geklappt hat, wenn man sich die Leute so anschaut.

Nun gut, von den 12 Jahren sind jetzt 9 rum. Die 10. Klasse wäre also erreicht. Das eigentliche Thema dieses Eintrags ist die Zeit. Genauer gesagt wie schnell das Miststück vergeht. Wenn ich darüber nachdenke, dass ich vor 5 Jahren noch pädagogisch wertvoll behandelt wurde, und jetzt schon zu der Oberstufe gehöre, muss ich sagen, es macht mir ein wenig Angst. Klar, ich freu mich auf die Zeit nach dem Schulkram in einer neuen Stadt mit einem selbst gewählten Studium in einer eigenen Bude, aber irgendwie realisiert man erst jetzt, wie kurz es nur noch ist bis man auf eigenen Füßen steht, stehen soll oder auch muss. Naja, 3 Jahre sind ja immer noch bis zum nächsten Schritt, aber ich denke ihr wisst, wovon ich rede.

2 Sachen stören mich aber an der Zukunft. Erstens find ich’s richtig beschissen, dass ich ab sofort Tage habe an denen ich nicht vor 5 zu Hause bin & zweitens – noch viel wichtiger – wer macht eigentlich meine Wäsche, wenn ich ne eigene Bude hab’?