Liebe auf den ersten Blick.

Es ist Weihnachten. Familie, gutes Essen und Geschenke. Sehr gute Dinge, die kombiniert noch schöner sind.

Wie ich euch vor ein paar Tagen hier schon lang und breit erzählte, werde ich bald 5 Monate in Amerikaland leben. Bis gestern Abend besaß ich als 2. Rechner mein weißes MacBook (Late 2010), das den Namen ‘Laura’ trug. Ich nutzte es hauptsächlich, wenn ich unterwegs war, zu meinem Dad oder zu Freunden ging oder es für die Schule benötigte. Zusammenfassend war es ein süßes Gerät, dass seine Aufgabe als 2. Rechner mehr oder wenig sehr gut erfüllte und mir vollkommen ausreichte, da ich es wie gesagt nur nutzte, wenn mir mein iMac nicht zur Verfügung stand.
Durch die  Tatsache, dass ich mich bald zeitweise von meinem iMac trennen muss, da ich schlecht mit 21 Zoll im Handgepäck fliegen kann, ändern sich die Umstände. Mein 2. Rechner wird gezwungenermaßen zu meinem primären Rechner und mein alter primärer Rechner wartet auf meine Rückkehr. Ich hatte nun entweder die Möglichkeit das halbe Jahr mit einem mittelmäßigen Gerät als 1. Rechner zu verbringen oder mir ein neues anzuschaffen. Ich entschied mich für letzteres. Mit guten Gründen.

Zum Einen fand ich die Vorstellung ein halbes Jahr allein mit Laura zu verbringen eher uncool, da sie ihre Dienste eben bislang als sekundärer Computer wahrnahm und mit manchen meiner Aufgaben einfach schon etwas überfordert gewesen wäre. Der Wunsch sich ein neues Gerät anzuschaffen, war allein aus diesem Grund schon sehr hoch, denn es handelt sich hier ja um ein Modell aus dem Jahre 2010, das ohnehin schon nicht das aller stärkste ist.
Wie die nicht ganz dummen von euch sicher wissen, verliert ein Gerät von Zeit zu Zeit automatisch an Wert. Dies war der zweite Punkt, der dafür sprach, mein altes MacBook zu verkaufen und dann mit Eigenbeitrag, dem Ertrag aus dem Verkauf und dem Weihnachtsgeld ein nagelneues MacBook anzuschaffen, das in der Lage sein wird ein halbes Jahr als primärer Rechner zu dienen. Ich hätte natürlich auch einfach ein halbes Jahr oder noch länger warten können und dann das Gerät für ein neues zu verkaufen. Aber wie gesagt, das Gerät verkauft sich von Zeit zu Zeit immer schlechter, zumal ich meinen Fall schon einen Käufer hatte. Mein Bruder äußerte Interesse an Laura. Zwar schmerzte die Vorstellung, aber es war das beste für uns beide. Wir handelten einen Preis aus und ich konnte mich dran machen, mich für ein neues Gerät zu entscheiden.
Vorerst hielt ich ein leistungsstarkes MacBook Pro, das ungefähr an die Leistung meines iMacs anschließt, für das sinnvollste. Beim 2. Überlegen hielt ich ein MacBook Air aber für deutlich sinnvoller, da das Gerät nach dem halben Jahr ja wieder zum 2. bzw. Reiserechner wird und sich dafür ein Air weitaus besser eignet. Nach vielem Hin & Her entschied ich mich dann schließlich für das MacBook Air, da es sowohl leistungsstark ist, als auch das beste, um damit unterwegs zu sein.

Ich bestellte also:

 

13″: 256 GB

  • 1,7 GHz Dual-Core Intel Core i5 Prozessor
  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • 256 GB Flash-Speicher
  • Intel HD Graphics 3000

 

Dank Unimall bezahlte ich fast 100€ weniger. Trotzdem war das Gerät natürlich nicht ganz billig, im Blick auf die Zukunft aber sicher die beste Wahl.
Gestern war es dann soweit. Ich übergab die frischinstallierte und leere Laura an meinen Bruder und durfte dafür ein nagelneues MacBook Air auspacken, das mich in Zukunft viel begleiten wird. Ich verliebte mich auf den ersten Blick. Diese Packung, dieser Geruch, dieses Design, dieses Gerät & diese Liebe, die mir das Gerät auf der Stelle schenkte. Zusammenfassend ein geiles Gefühl ein neues, dünnes & leichtes Gerät in Betrieb nehmen zu dürfen.
Nachdem ich Laura an meinen Bruder abgetreten hatte, brauchte auch mein neues MacBook Air einen Namen. Ich entschied mich recht schnell für Aimée. Aus Gründen. (80% werden den Namen jetzt wahrscheinlich falsch aussprechen. Das zahlt euch dann irgendwann irgendwer noch heim.)
Seit gestern verbringe ich viel Zeit mit ihr. Sehr viel Zeit. Es macht einfach Spaß mit diesem Gerät zu arbeiten und auf der Couch zu sitzen. Sie ist so unglaublich leicht und dünn, aber trotzdem so leistungsstark. Wahnsinn. Frohe Weihnachten. <2

Weitere Meinungen und Eindrücke zu Aimée gibt es demnächst hier zu lesen.